OÖ-Nachrichten Beitrag über die Studienergebnisse
In den heutigen OÖN vom 30.06.2010 wurde ein Beitrag über die Studienergebnisse veröffentlicht:
ORF OÖ Heute Beitrag über die Studienergebnisse
Vortrag & Diskussion zu Internet, Fernsehen & Co: Wie gefährdet sind unsere Jugendlichen wirklich?
Am Montag, 28. Juni 2010 veranstaltet das Projekt MeTeOr im Oberbank Donau Forum (Untere Donaulände 28, 4020 Linz) ab 19:00 Uhr einen Vortrag inklusive Diskussion zum Thema:
“Internet, Fernsehen & Co: Wie gefährdet sind unsere Jugendlichen wirklich?”
Die Projektleiter des Sparkling Science Projekts Prof. (FH) Dr. Harald Kindermann und Prof. (FH) Dr. Andreas Auinger präsentieren erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt und bringen Antworten wie beispielsweise:
- Welche Medien (Filme, Computerspiele, Internet,…) konsumieren unsere Jugendlichen?
- Welchen Einfluss haben diese Medien auf unsere Jugendlichen?
- Was können wir als Eltern und Lehrer tun, um möglichen negativen Effekten entgegenzuwirken?
Der Eintritt ist frei, jedoch erst ab 18 Jahren.
Genauere Informationen zum Termin bzw. die Einladung im PDF Format sind unter folgenden Adressen erreichbar:
Ergebnispräsentation bei Abschlussveranstaltung am 28.6.2010
Am Abend des 28. Juni 2010 findet im neuen Oberbank Donau Forum in Linz die Präsentation der Untersuchungsergebnisse des Projekts MeTeOr statt.
Die OÖ-Landesrätin Mag. Doris Hummer wird dabei die einleitenden Worte sprechen und der Oberbank-Generaldirektor Dr. Gasselsberger wird als Gastgeber die Begrüßung übernehmen. Mittelpunkt des Abends ist die Präsentation der Ergebnisse des Forschungsprojekts MeTeOr. Die Projektleiter Dr. Andreas Auinger und Dr. Harald Kindermann präsentieren hier die Ergebnisse aus den Experimenten an den vier Partnerschulen sowie die Ergebnisse aus dem Onlinefragebogen mit fast 4.000 jugendlichen TeilnehmerInnen.
Nach der Ergebnisüräsentation folgt noch eine Podiumsdiskussion (mit einem namhaften Jugendpsychiater, Moderation von den OÖN) und die ExpertInnen stehen für Publikumsfragen zur Verfügung.
MHH such Shooter Gamer
Auch an anderen Orten beschäftigen sich Wissenschafter mit den Auswirkungen von neuen Medien. Zum Beispiel untersucht eine Forschungsgruppe der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) um die Wirkung bzw. Auswirkung des langjährigen exzessiven Konsums von sogenannten Shooter-Spielen wie Counter Strike, Modern Warfare, etc. Im Mittelpunkt der untersuchung steht das Ausfüllen von Fragebögen (Zeitdauer ca. 1,5 Stunden) und eine Kernspintomographie welche ca. 1 Stunde benötigt. Dabei werden die Probanden gewisse Aufgaben erfüllen müssen, welche die jeweilige Hirnaktivität aufzeichnet.
Wer wird gesucht:
Es werden junge Männer im Alter von 18 bis etwa 30 Jahren gesucht, die seit mindestens zwei Jahren durchschnittlich mindestens 4 Stunden am Tag Computerspiele wie „Counter-Strike“ oder ähnliche nutzen. Ziel ist es, sie einer in Alter und Schulbildung gleichen Gruppe gegenüber zu stellen, für die ebenfalls Freiwillige gesucht werden. Diese sollten im selben Altersbereich liegen und keine Computer/Video-Spiele mit gewalthaltigen Inhalten konsumieren. Alle Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro. Ferner erhalten auf Wunsch alle Teilnehmer der kernspintomographischen Untersuchung eine Daten-CD mit digitalen Bildern des eigenen Gehirns. Selbstverständlich werden alle erhobenen Daten ausschließlich anonymisiert der Analyse unterzogen. Wir bitten alle Interessenten um möglichst schnelle Kontaktaufnahme.
via: http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=3913
Neue Medien führen zu höherer Auffassungsgabe, schnellere Informationsverarbeitung und bessere Gedächtnisleistungen
Neue Medien fordern sowohl bei jungen Personen (Digital Natives), als auch bei älteren Personen (Digital Immigrants) das Hirn und erhöhen dabei die Möglichkeit der schnelleren Informationsverarbeitung, erhöhen die Gedächnisleistung und führen zu einer erhöhten Auffassungsgabe.
Insbesondere die vielkritisierten Ego-Shooter spielen hier eine positive Rolle, denn Untersuchungen haben gezeigt, dass ausgerechnet diese Computerspiele (aber natürlich auch andere Videospiele) unsere Fähigkeit zum Multitasken verbessern. Studien beweisen, dass wir schneller auf visuelle Reize reagieren und unsere Aufmerksamkeit erhöhen.
Den ganzen Artikel sowie den TV-Beitrag dazu findet sich auf der Website von 3Sat. Der TV-Beitrag ist hier zu sehen.
Maturaprojekt-Präsentationen an der HAK Kirchdorf
Letzten Donnerstag abend fanden an der HAK Kirchdorf die Präsentation der heurigen Maturaprojekte statt zu der das Projektteam der FH aus Steyr eingeladen wurde. Insgesamt gab es drei Präsentationen zum MeTeOr Thema.
Insgesamt präsentierten zehn SchülerInnen Teile des MeTeOr Projekts, erweitert um eigene Erkenntnisse und Ergebnisse im Rahmen der Maturaprojektaufgabe. So widmeten sich die drei Gruppen um folgenden Themen:
- Vortrag 1: Qualitative Befragung bzw. Experimente an den Schulen
- Vortrag 2: Quantitative Befragung mittels des Online-Fragebogens (Implementierung, Durchführung und Ergebnisse) sowie
- Vortrag 3: Social Networks – was diese sind, wie verbreitet diese sind und welche (negativen) Auswirkungen diese haben können.
Die Vorträge stehen hier zum Herunterladen bereit.
Filmbeitrag über Experimente in Rohrbach
Die Rohrbacher Projektgruppe mit Julia Eder, Kerstin Maierhofer und Katharina Neumüller hat im Rahmen ihres Maturaprojekts auch einen Filmbeitrag erstellt, welcher hier zu sehen ist:
MeTeOr Experimente from MeTeOr on Vimeo.
Maturaprojektpräsentation “MeTeOr” in Rohrbach
Gestern fand im Rohrbacher Veranstaltungszentrum “Centro” die Präsentation im Rahmen der Maturaprojekte an der HAK Rohrbach statt. Julia Eder, Kerstin Maierhofer und Katharina Neumüller präsentierten professionell in rund 20 Minuten das Projekt, dessen Inhalte und die Ergebnisse daraus.
Das Projektteam der Fachhochschule in Steyr freute sich, dass sie dabei sein durften und zuhören konnten. Besonderen Dank möchten wir dem Projektteam für die Dokumentation und für das tolle Video über die Experimente an der HAK Rohrbach bedanken.
Online Befragung beendet: Toller Erfolg!
Dank der tatkräftigen Unterstützung von vielen tausenden Jugendlichen aus den unterschiedlichsten Schulen haben wir im Rahmen des Projekts tolle Ergebnisse durch den online Fragebogen erhalten. Rund 60 % der TeilnehmerInnen stammen von einer unserer vier Partnerschulen und die anderen 40 % kommen aus Berufsschulen, Hauptschulen sowie anderen Schulen quer über das Land verteilt. Heute wurde wie bereits angekündigt die Befragung beendet und wir haben nun über 3.800 TeilnehmerInnen gehabt, die über mehrere Minuten an dieser Jugendbefragung teilnehmen.
Jede unserer Partnerschulen hat viele SchülerInnen davon überzeugen an der Befragung teilzunehmen. Großes Lob an dieser Stelle an die SchülerInnen und an die betreuenden Lehrer an den jeweiligen Schulen. Ihr habt uns hier toll unterstützt und ohne Euch wäre dieser Erfolg niemals möglich gewesen.
Hier die Anzahl der teilgenommenen SchülerInnen der jeweiligen Schulen, die jeweils eine unterschiedliche Größe (Gesamtzahl der SchülerInnen an der Schule) aufweisen:
- BBS Kirchdorf: 412
- BBS Rohrbach: 658
- Europagymnasium Auhof: 809
- Gymnasium Georg von Peuerbach: 429
Die Altersverteilung vor Bereinigung der Daten sieht im Moment wie folgt aus:
| Antwort | Anzahl | Prozent |
| Keine Antwort | 127 | 3.29% |
| unter 10 Jahre | 14 | 0.36% |
| 10 Jahre | 49 | 1.27% |
| 11 Jahre | 139 | 3.60% |
| 12 Jahre | 245 | 6.34% |
| 13 Jahre | 269 | 6.96% |
| 14 Jahre | 455 | 11.78% |
| 15 Jahre | 488 | 12.63% |
| 16 Jahre | 590 | 15.27% |
| 17 Jahre | 579 | 14.99% |
| 18 Jahre | 456 | 11.80% |
| 19 Jahre | 153 | 3.96% |
| 20 Jahre | 91 | 2.36% |
| über 20 Jahre | 207 | 5.36% |
Bei der Befragung waren die weiblichen Teilnehmerinnen in der Überzahl. Rund 3 : 2 ist das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Jugendlichen.
Mehr bzw. die Ergebnisse im Detail gibt es in den nächsten Monaten.
Nochmals möchten wir uns sehr herzlich an der Teilnahme bedanken. Ihr seid spitze gewesen!






